Corona und Glauben

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Corona und Glauben

Unsere Wissenschaft hat in vergangenen Jahren beachtliche Erfolge eingebracht. Technischer Fortschritt hat auch in der Medizinwissenschaft zu Errungenschaften beigesteuert, die uns in allen Bereichen der Medizin zum heutigen Status Quo verholfen und eine Vielzahl von Fachgebieten hervorgebracht haben. Diesem Fortschritt wird ein riesiges Vertrauen entgegengebracht. Dieses Vertrauen ist dermaßen unerschütterlich dass Aussagen eines Wissenschaftlers, quasi als „Wahrheit“, ungefiltert in unser Bewusstsein gelangen.

Cobb biete seinem Gegenüber seine Fähigkeit an, einem Gegner einen Gedanken ein zu pflanzen, welcher ihn dann fortwährend kontrolliert. In dieser Szene aus dem Film Inception stellt Cobb folgende Frage: „Welches ist der widerstandsfähigste Parasit? Stärker als jedes Bakterium, Keim oder Virus? – Ein Gedanke! Resistent, hochansteckend; wenn ein Gedanke einen Verstand erst einmal infiziert hat, ist es fast unmöglich, ihn zu entfernen. […] Ein Gedanke ist wie ein Virus, resistent, hochansteckend und die kleinste Saat eines Gedanken kann wachsen. Er kann Dich aufbauen oder zerstören.“

Ist Wissenschaft „Glauben“ oder Gesetz?

Wissenschaft verbinden wir am allerwenigsten mit dem Glauben. Dabei gibt es Unterschiede. Es gibt Gesetzmäßigkeiten, die unveränderlich aber erforschbar und erlernbar sind. Das sind z.B. die uns bekannten Naturgesetze als Teil der Wissenschaft. (Natur-)Gesetze bilden eine immer wiederkehrende feste Funktion. Durch Beobachtung lässt sich ein immer wiederkehrendes Ergebnis feststellen. Es bedarf keiner Verallgemeinerung. Für Theorien und Hypothesen liegen jedoch keine festen Gesetzmäßigkeiten vor. Es wird als gleichwertiger Bestandteil der Wissenschaft verstanden, die mit der empirischen Wissenschaft aus Zusammenhänge und Korrelationen untersucht werden. Diese werden dann mit Wahrscheinlichkeiten belegt. Die untersuchten Sachverhalte werden unter Einflussnahme von einzelnen oder mehreren Faktoren betrachtet. Eine Untersuchung lässt sich nachbilden, das Ergebnis ist aber abweichend; sodass man einer Untersuchung zwangsläufig seinen Glauben schenkt oder verweigert. Das Fundament empirische Wissenschaft ist „der Glaube“ an richtig gesetzten Annahmen, relevanten Korrelationen und Erfahrung. Solange es kein 100%iges Gesetz für einen untersuchten Vorgang gibt, sodass Sie es untersuchen könnten, basiert ein Sachverhalt auf Ihrem ‚Glauben‘.

Glauben als treibende Kraft

Im Gegensatz zu den Naturgesetzen begnügt man sich also bei Theorien, z.B. Evolutionstheorie, mit dem „Glaube“. Aber was macht diese Wissenschaft dann so erfolgreich?

An der Basis unseres Handelns steht immer Vertrauen. Das ist nicht wirklich neu. Vertrauen stellt dabei die unsichtbare „geistige“ Verbindung zu anderen Menschen oder Wesen her. Dieser Verbindung müssen allerdings nicht unbedingt positiven Erfahrungen zugrunde liegen, sondern nur Erfahrungen. Erhalte ich jetzt aus einer „Vertrauens“-Quelle Informationen, stehe ich vor der Entscheidung zu Glauben oder zu Verwerfen.

Jeder Mensch prüft daher eine eingehende Information auf den Wahrheitsgehalt in Bruchteilen von Sekunden. Am Ende des Entscheidungsprozesses steht eine Handlung an. Da wir nicht alles verstehen können oder möchten, werden „vertrauenswürdige“ Quellen mit großem Erfahrungsanteil nun bei einer Entscheidung bevorzugt. Viele Erfahrungen führen zu einer unterbewussten, überzeugenden Gewissheit. Beispiel Busfahrplan: Wenn sie glauben, sie kommen rechtzeitig zum Bus, laufen sie los. Glauben sie es nicht, warten sie auf den Nächsten. Beispiel Corona: Wenn Sie glauben, der Mundschutz eines Typs schützt sie vor Infektionen, dann tragen sie gewiss diese Maske. Selbst dann, wenn die Wissenschaft es hinterher doch widerruft. Wenn die Wissenschaft Oberflächen als Infektionsgefahr einstuft, fangen die Menschen an die Oberflächen zu desinfizieren. Manche tun es noch hinterher, nachdem Entwarnung gegeben wurde. Der Glaube an das jeweils „Richtige“ erklärt das Durcheinander und den Widerspruch in der medizinischen Wissenschaft. Die Folgsamkeit beruht auf „Glauben“ an die medizinische Wissenschaft.

Was soll ich tun?

Gedanken sind immer das Ergebnis des Nachdenkens über eingehende Information. Aus der Filmszene gibt es die interessante Aussage, dass ein Gedanke resistenter ist als Viren, Bakterien und Keime. Prüfen Sie nun Ihr Handeln mit eingehender Information. Wem vertrauen Sie? Auf wessen Wort hören Sie? Vielleicht verstehen Sie jetzt weshalb Nachrichten, Präsenz von bekannten Personen, Werbung und Marken sie in Ihrem Leben und in Ihren Entscheidung nachhaltig beeinflussen. Sie vertrauen ohne es zu wollen, oder sich je dafür entschieden zu haben es wirklich zu wollen. Corona hat nur mit „Glauben“ an die Wissenschaft zu tun. Ein Glaube, der sich auf statistischen Berechnungen, Alterskorrelation und vermutete Infektionsgefahren und sich auf kalkulierte Risiken und Ängsten beruft. Fragen sie sich, warum sie das tun, was sie tun!

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